Residency

Liebe Impossible-Library-Verbündete & Residency-Bewerber*innen, danke für die vielen Einsendungen!

Wir wissen wie viel Arbeit hinter jeder Bewerbung steckt und bedanken uns für eure Zeit und euren Aufwand.

Wir sind erstaunt und froh über die 187 Bewerbungen aus der ganzen Welt von Norden, Osten, Süden, bis Westen. Das Feld der Bewerber*innen reichte von Studierenden, etablierten und jungen Künstler*innen, künstlerischen Organisationen und Kollektiven aus Fachrichtungen wie Design, Wissenschaft, Musik, Bildende und Darstellende Kunst, Stadtplanung, Publizieren, Aktivismus, Vermittlung und Kuration. Die Vorhaben für Künstler*innen-Bücher, Zines, Romane, Karten, Sortierungen, Erzählungen, Erinnerungen, Keramik, Collagen, und urbane Infrastruktur waren breit gefächert. Die Vielfalt internationaler Zine-Archive ist eindrucksvoll.

Es war eine schwierige Entscheidung aber nach Portfolio-reviews und Diskussionen in drei Jurysitzungen mit dem Impossible-Library-Team sind wir froh anzukündigen:

Die Impossible-Library-Residents, die das stärkste Portfolio, Vorhaben und Konzept mit spezifischem Bezug zur Impossible Library und zur Indiecon 2020 sowie Interesse an aktiver Zusammenarbeit mit den Impossible-Library-Ideen und den damit verbundenen Menschen zeigten, sind:

Residency 1

23. August - 6. September, 2020

Polly Focket, courtesy LOULOU JOÃO

LOULOU JOÃO, afro-belgische 3D Illustratorin und Animationskünstlerin. Sie versucht die Narration und Repräsentation von Schwarzen und PoC-Frauen durch die Figur POLLY FOCKET zu beleuchten. Sie verwendet 3D Software um ihre eigene Realität zu visualisieren. Eine digitale Welt, die aus fluffigen, weichen, Plastikobjekten besteht. Innerhalb dieser Realität gelingt es ihr, ihre wahre Identität ohne beschwerliche Konstruktionen auszudrücken. Sie baut einen Safe Space, um den Kampf, den sie im täglichen Leben erlebt, zu reflektieren. Während der Residency wird POLLY FOCKET durch die Impossible Library streifen und analysieren, wie diese sich zu ihr als digitales Wesen und Frau in der afrikanischen Diaspora bezieht und sie repräsentiert. Sie wird die Impossible Library als Werkzeug verwenden um ihre eigene Geschichte einzuschreiben und nach Wegen suchen, wie sie ihren Platz in Raum und Zeit einnehmen kann. Die Recherche wird in einer künstlerischen Arbeit resultieren.

Residency 2

2. -16. März, 2021

Memory, Untitled (2017), courtesy Aron Rossman-Kiss

ARON ROSSMAN-KISS, ungarisch-amerikanischer Künstler mit einem Hintergrund in Sozialwissenschaften. Seine Praxis fokussiert Themen an der Grenze zwischen kollektiven und privaten Erinnerungen, neuen Lesarten von Kunstgeschichte und Migration. Er verwendet eine Bandbreite an Medien oft basierend auf Feldforschung und Kollaboration. Die Arbeit, die er für die Impossible Library vorschlägt, erforscht die Verbindung zwischen Methoden von Bibliotheksklassifikation und Überwachungssystemen. Beginnend mit einem historischen Überblick wird er mit dem Impossible-Library-Bestand arbeiten, eine Skizze von alternativen Methoden der Klassifikation anfertigen und versuchen, diese im Zeitalter von Big Data neu zu denken. Im Prozess wird er eine Methode erforschen und dokumentieren, die sich den Überwachungsmechanismen widersetzt.

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